von René Rabl

 

Das fehlende Gewicht der Gegengewichtsstange konnten wir kompensieren. Norbert kam auf die Idee, dass am Ende der Gegengewichtsstange ein M12 Gewinde sein muss - die Gegengewichtsstange der OTE 150II passt da genau hinein. Super - damit haben wir eine provisorische Verlängerung und das Teleskop lässt sich ausbalancieren. Parallel lässt Norbert das große Gegengewicht aufbohren, so dass die Interimslösung nur von kurzer Dauer sein wird.

Im Lauf des Vormittags habe ich die Halterung für den Sucher montiert. Beim Ausbalancieren in allen möglichen Teleskoppositionen musste ich feststellen, es wirken mehr Drehmomente an der Optik, als mir lieb ist. Das Anbringen von Ausgliechsgewichten wie beim 10 Zoll Newton und absolut erforderlich. Alleine die Verwendung von unterschiedlichen Okularen mit entsprechenden Gewichtsunterschieden macht sich deutlich bemerkbar. Das Verändern der Teleskopposition an der Montierung um wenige Zentimeter in jede Richtung ist möglich, aber viel zu umständlich - zumal das Gewicht des Teleskops doch enorm ist. 

Am Abend war es dann soweit. Norbert, Christoph, Enzo und ich konnten unser Firstlight geniesen. Enzo hatte wenig Zeit und da es noch nicht dunkel genug war, gab´s reichlich Mond. Enzo war begeistert.

Norbert, Christoph und ich haben nach dem Essen mit einem schottischen Edelwasser auf das neue Telekop angestossen - ein würdiges Prosit - Danke Christoph für Mitbringen!!

In der Sternwarte konnten wir dann aufgrund des 74 % zunehmender Mond und der Hochbewölkung nur auf die helleren Sterne gehen. Das echte Sternenlicht fing das Teleskop an Capella im Fuhrmann ein. Toll! M38, M36 und M37 waren gut zu sehen. NGC 2281 ´Broken Heart Cluster´ - NGC 2240 konnten wir leider nicht finden!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

20220411 24zoll firstlight 09