Beobachtungsbericht

Optik: 10zoll F9.15 - ausschließlich 24mm Okular

Zeitraum: 15./16.08.2020 von ca. 22:00 bis ca. 01:00 Uhr

Der Himmel war schon mit in der Abenddämmerung klar, Arcturus, Alpha Bootis leuchtete wunderbar +0,4 mag und ich beschloss einen Beobachtungsabend zu starten. Im Laufe des Abend / der Nacht stellte sich heraus - hervorragende Bedingungen - der Mond (abnehmende Mondsichel mit 13%voll ist erst gegen 02:35 Uhr aufgegangen) - der Himmel  schön dunkel!

Sternwarte geöffnet und PC, Steuerung mit Jupiter eingerichtet. Jupiter und alle vier galileischen Monde waren gut zu sehen. Ich musste noch etwas warten, bis Jupiter so weit nach Westen gewandert ist, dass er ins Blickfeld des Okulars gewandert ist, denn die Montierung mit Ausrichtung - Westen - stand direkt an der Säule an.

Messier M22 (auch als NGC 6656 bezeichnet) ist ein 5,5 mag heller Kugelsternhaufen im Sternbild Schütze. Dieser war wunderbar in Einzelsterne auflösbar, obwohl dieser recht tief im Süden stand. Messier M22 bei SEDS

Messier M28 (auch als NGC 6626 bezeichnet) ist ein +7,66 mag heller Kugelsternhaufen im Sternbild Schütze. Dieser war in der Beobachtung eher klein und lichtschwach. Ein kleines Nebelfleckchen. Messier M28 bei SEDS

Der Lagunennebel (auch mit Messier M8 oder NGC 6523 bezeichnet) ist eine Struktur aus Emissions- und Reflexionsnebel mit einer Helligkeit von 6,0 mag im Sternbild Schütze. Der Nebel leuchtete klar und deutlich - beeindruckend. Die dunklen Strukturen bildeten einen schönen Kontrast. Messier M8 bei SEDS

NGC 6544 ist die Bezeichnung eines +7,5 mag heller Kugelsternhaufens im Sternbild Schütze. Dank der Computersteuerung konnte ich dieses Objekt sofort ansteuern und genießen - toll. Einzelsterne gut erkennbar.  NGC 6544 bei NED

Der Trifidnebel (auch als Messier M20 oder NGC 6514 bezeichnet) ist ein +9,0 mag heller Emissions- und Reflexionsnebel im Sternbild Schütze. Der Name entstammt dem lateinischen Wort trifidus „dreigeteilt, dreigespalten“, da eine dunkle Staubwolke (Barnard 85) den Nebel dreiteilt.  Messier M20 bei SEDS

Messier M21 (auch als NGC 6531 bezeichnet) ist ein +5,9 mag heller offener Sternhaufen im Sternbild Schütze. Viele Sterne mit tollem Muster - hier bin ich zum Beobachten mit der Teleskopsteuerung mit Faktor 20-facher Sternengeschwindigkeit hin- und her gefahren.  Messier M21 bei SEDS

Messier M23 (auch als NGC 6494 bezeichnet) ist einer der sechs hellsten offenen Sternhaufen im Sommersternbild Schütze (Sagittarius). Er hat eine Helligkeit von +6,9 mag und eine Winkelausdehnung von 27'.  Messier M23 bei SEDS

Messier M24 ist ein sichtbarer Teil mit +4,6 mag Helligkeit des Sagittarius-Arms der Milchstraße - Sagittarius-Wolke bzw. kleine Sagittarius-Wolke genannt – zur Abgrenzung von der großen Sagittarius-Wolke, einem sichtbaren Teil des Zentralbereichs der Galaxis etwas weiter südlich. Charles Messier hielt die sehr kompakt erscheinende Wolke 1764 für einen Sternhaufen und nahm sie deshalb in seinen Nebelkatalog auf. Messier M24 bei SEDS

Messier M18 (auch als NGC 6613 bezeichnet) ist ein etwa +7,5 mag heller offener Sternhaufen mit einer Winkelausdehnung von 10' im Sternbild Schütze. Einzelsterne gut erkennbar. Messier M18 bei SEDS 

Der Omeganebel (auch mit Messier M17 oder NGC 6618 bezeichnet, selten auch Schwanennebel oder Hufeisennebel) ist ein Emissionsnebel im Nordteil des Sternbilds Schütze. Er besitzt eine scheinbare Helligkeit von +6,00 mag und einen Durchmesser von 15′. Messier M17 bei SEDS

Der Adlernebel oder IC 4703 (siehe Index-Katalog) ist ein Nebel im Sternbild Schlange in Verbindung mit einem offenen Sternhaufen. Der +6,4 mag helle, offene Sternhaufen trägt im Messier-Katalog die Bezeichnung Messier M16 bzw. im NGC die Nummer NGC 6611Messier M16 bei SEDS und Hubble-Fotos

Messier M14  (auch als NGC 6402 bezeichnet) ist ein +7,9 mag heller Kugelsternhaufen mit einer Flächenausdehnung von 11,0' im Sternbild Schlangenträger. Dieser war nur schwach zu erkennen. Messier M14 bei SEDS

Messier M10 (auch als NGC 6254 bezeichnet) ist ein +6,6 mag heller Kugelsternhaufen mit einem Durchmesser von 19–20' im Sternbild Schlangenträger. Messier M10 bei SEDS

Messier M12 (auch als NGC 6218 bezeichnet) ist ein +6,1 mag heller Kugelsternhaufen mit einem Durchmesser von 16′ im Sternbild Schlangenträger. Messier M12 bei SEDS

Messier M107 (auch als NGC 6171 bezeichnet) ist ein +7,8 mag heller Kugelsternhaufen im Sternbild Schlangenträger. Messier M107 bei SEDS

Messier  M13, auch bekannt als Herkuleshaufen oder NGC 6205, ist ein +5,8 mag heller Kugelsternhaufen im Sternbild Herkules. Messier M13 bei SEDS

Messier M92 (auch als NGC 6341 bezeichnet) ist ein 6,3 mag heller Kugelsternhaufen mit einer Flächenausdehnung von 14,0′ im Sternbild Herkules am Nordsternhimmel. Messier M92 bei SEDS 

Messier M57 (auch als Ringnebel  oder NGC 6720 bezeichnet) ist ein +8,8 mag heller Planetarischer Nebel im Sternbild Leier. Der Ringnebel war dank des dunklen Himmels echt gut zu sehen. Messier M57 bei SEDS Damit ich M57 finden konnte, habe ich die Vega -Alpha Lyrae aufgesucht und im Okular war dies ein blendend mit +0,03 mag Helligkeit leuchtender Stern - schön.

Messier M27 (auch Hantelnebel  oder NGC 6853 bezeichnet, vom engl. auch Dumbbell-Nebel) ist ein 7,5 mag heller planetarischer Nebel im Sternbild Fuchs. Messier M27 bei SEDS - Die Strukturen konnte ich sehr gut erkennen - sehr schön!

 

Zum Abschluss habe ich mir noch Jupiter und Saturn angesehen.

Ende